Vorstellung unseres Projektes

Worum es geht

Jedes Jahr sterben in Deutschland Wildtiere unnötigerweise bei landwirtschaftlichen Mäh-Arbeiten. Betroffen sind vor allem Rehkitze, die bei der Mahd im Frühjahr getötet oder schwer verletzt werden.

 

Ihr Drückinstinkt schützt Sie vor Fressfeinden, verhindert aber gleichzeitig, dass Sie modernen Mähmaschinen entkommen können.

Unsere Lösung

Wir überfliegen die zur Mahd anstehenden Flächen mit Drohnen, die mit einer Wärmebildkamera ausgerüstet sind.

 

Rehkitze strahlen Wärme ab, die von der Wärmebildkamera registriert wird. Das Wärmebild wird per Funk zum Bildschirm am Boden übertragen und kann dort live ausgewertet werden.

 

Ein Helfer wird dann mittels Funkgerät zum Rehkitz geführt und kann dieses dann in Sicherheit bringen.

Vorgehensweise

Wärmebildtechnik ist von Temperaturdifferenzen abhängig. Daher ist eine kühle Fläche für unsere Arbeit vorteilhaft. Wir überfliegen die zur Mahd anstehenden Flächen deshalb früh morgens ab ca. 4:30 Uhr bevor die Sonne die Fläche zu sehr erwärmt.

Die Technik

Wir nutzen ferngesteuerte Hexakopter, also Drohnen mit 6 Rotoren. Das Fluggerät ist eigenstabil durch GPS-unterstützte Flugsteuerung und somit kinderleicht auch für Anfänger zu bedienen.

 

Die Bildübertragung erfolgt live zur Fernbedienung am Boden. Mit einer Reichweite von 2 km lassen sich auch große Flächen effizient absuchen.

 

Die Fernbedienung dient der Steuerung der Drohnen sowie zur Anzeige der Flugdaten und des Kamerabildes.

 

Die Darstellung des Wärmebildes als so genanntes Falschfarbenbild lässt sich je nach Einsatzzweck anpassen. Dies ermöglicht eine optimale und einfache Erkennung des gesuchten Objektes unter den gegebenen Umgebungsbedingungen.

Vorteile

Die Suche aus der Luft ist schneller als das konventionelle Absuchen der Fläche bei der die Flächen mühsam engmaschig durchritten werden müssen. Dank Wärmebildtechnik ist unsere Lösung sehr treffsicher. Die gute Tarnung der Kitze in der Wiese spielt bei dieser Technik keine Rolle. Der organisatorische Aufwand ist minimal. Wir benötigen je nach Größe der Fläche nur 2 bis 3 Helfer. Unser Einsatz ist kostenlos, denn wir arbeiten ehrenamtlich.